Journalismus 2.0

01.02.10, 00:15:00 by fachjournalismus

Das Web 2.0 mit seinen Blogs, Communities wie facebook und Videoplattformen wie YouTube gilt als Mitmach-Internet. Sein Einfluss auf die Medienentwicklung und -nutzung ist unverkennbar. So werden ehemalige Empfänger zum Sender. Dies krempelt das bisherige "Funktionsprinzip" der Medien um. Über seine Bedeutung für den Journalismus und seine Auswirkungen auf unsere Kultur wird gestritten. Viele Journalisten müssen sich in dieser veränderten Kommunikationswelt erst neu zurechtfinden – ob sie wollen oder nicht.
Im Fachjournalist Heft 1/2010 entwerfen Klemens Skibicki und Frank Mühlenbeck eine sehr positive Perspektive. In dem Artikel Journalismus und die Web-2.0-Revolution bauen sie auf die Aktivität der Mediennutzer und die "Weisheit der Massen".

Joachim Fulda sprach mit Prof. Klemens Skibicki von Brain Injection über Chancen und Risiken des Web 2.0 für den heutigen Journalisten.

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Wirtschaftsjournalismus in der Wirtschaftskrise

01.01.10, 00:45:00 by fachjournalismus

Die meisten traf sie überraschend. Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise war mit der Insolvenz der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers am 15. September 2008 plötzlich für alle sichtbar.
Keiner hat sie kommen sehen. Oder doch?
Vor allem Fachmedien hatten frühzeitig auf die möglichen Auswirkungen des Immobilienbooms in den USA aufmerksam gemacht. Erhört wurden sie von den allermeisten nicht.
Hat also der Wirtschaftsjournalismus versagt? Oder ist die Wirtschaftsberichterstattung in der Krise vielleicht eine neue Sternstunde der Branche?
Kirsten Greve sprach mit Thomas Feldhaus, freier Wirtschaftsjournalist und Inhaber des Redaktionsbüros nachfrage ...dieWirtschaftsredaktion.

Den Artikel Nach der Krise ist vor der Krise von Thomas Feldhaus lesen Sie im Fachjournalist Heft 4/2009.

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Verarmt die deutsche Sprache?

01.12.09, 00:20:00 by fachjournalismus

Service-Point, Wellness-Weekend, downloaden und updaten - Begriffe dieser Art sind für Teile der deutschen Bevölkerung das Normalste der Welt. Was für den einen cool und modern klingt, ruft bei dem anderen ein eher befremdliches Gefühl hervor. Eines ist dabei klar: Wer über keine oder nur minimale Englisch-Kenntnisse verfügt, ist raus. Raus aus der Welt des Denglischen, das sich schon längst in unserem Wortschatz eingeschlichen hat und in den Medien verbreitet wird. Aber was genau passiert mit der deutschen Sprache? Ob sie schon bald ganz verschwunden sein wird, warum die Deutschen ihre Sprache nicht schützen und was die deutsche Sprache eigentlich so wertvoll macht, darüber hat unsere Reporterin Carolin Winterholler mit der freien Journalistin und Übersetzerin für Französisch und Spanisch Birgit Stolz gesprochen.

Den Artikel Ist die deutsche Sprache noch zu retten? von Birgit Stolz lesen Sie im Fachjournalist Heft 3/2009.

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Kinder sind die Zeitungsleser von morgen

01.11.09, 15:44:02 by fachjournalismus

Logo, Lilliputz und Kakadu - Nachrichten für Kinder. Neben Radio und Fernsehen existieren zahlreiche Nachrichtenangebote für Kinder noch im Internet.
Das Kind als Zielgruppe. Aufbereiten und Anbieten kindgerechter Nachrichten nimmt an Bedeutung zu. Auch deutsche Zeitungen folgen kontinuierlich diesem Trend. Dies bestätigte eine Chefredakteursbefragung von 157 Verlagen. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesverbands deutscher Zeitungsverleger (BDZV) im Jahr 2006 durchgeführt.
Etwa drei Viertel der Verlage geben an, redaktionelle Angebote für Kinder im Blatt zu haben. Alleine in den Jahren von 2001 bis 2007 ist das Angebot an kompletten Kinderseiten bei Zeitungen um etwa ein Drittel gestiegen, wie der BDZV berichtet.
So spielen auch zunehmend Presseagenturen auf dem Markt für Kindernachrichten eine Rolle. Eine Presseagentur, die ausschließlich Nachrichten für Kinder produziert ist die Bremer Agentur für Kindermedien. Inhaberin und Chefredakteurin ist Dr. Judith Roth. Sie hat mit Hilfe von Journalisten, Medienwissenschaftlern und Pädagogen die Nachrichten für ihr Produkt "Klaro-Safaro" entwickelt.
Tanja Lammerding sprach mit Frau Dr. Roth über ihre Arbeit.

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Über den richtigen Umgang mit Quellen

01.10.09, 00:03:00 by fachjournalismus

"Sein bester Abschluss", so lautet der Titel eines Artikels, der 1993 im Stern erschienen ist. Dieser Text zwang den damaligen IG-Metall Vorsitzenden Franz Steinkühler zum Rücktritt. Der Journalist Michael Backhaus hatte in seinem Artikel aufgedeckt, dass Steinkühler mit krummen Aktiengeschäften Geld verdiente. Eine anonyme Quelle hatte Backhaus von den Machenschaften des IG-Metallchefs erzählt. Eine Quelle, die es zu schützen galt, denn Steinkühler versuchte den Informanten ausfindig zu machen. Journalist Backhaus hat seine Pflicht gegenüber der Quelle erfüllt. – Bis heute ist nicht bekannt, wer der Informant war.
Quellen auszuplaudern ist tabu. Im Fall Backhaus zum Schutz des Informanten. Doch auch über ihre Recherchewege sprechen Journalisten nicht gerne. Dabei können gerade angehende Journalisten viel von ihren erfahrenen Kollegen lernen.

Auf der Fachkonferenz "Menschen und Papier - Quellen finden und öffnen" brach der Interessenverband investigativ arbeitender Journalisten, Netzwerk Recherche e.V., das Schweigen. Wiebke Harms sprach mit Thomas Schnedler, Mitorganisator der Konferenz, über den Umgang mit Quellen.

Weitere Informationen finden Sie im Fachjournalist Heft 2/2009: Wie Journalisten Quellen finden und öffnen von Thomas Schnedler.

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